1978-1988

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Trainer Max Krapf hatte mit dem SK Altheim Großes vor. So wurden in den folgenden Jahren damals bekannte Spieler wie Manfred Radke, Edi Zillner, Rudi Wakolbinger und die Brüder Haas geholt. In dieser Zeit wurde der SKA wieder zu einer Bereicherung

der 1. Landesliga. Zweimal verpasste man den Herbstmeistertitel nur knapp und spielte in der Saison 1982/83 bis zum Schluss um den Meistertitel mit. Herauszustreichen wäre, dass der SK Altheim über zwei Jahre zu Hause in Punktespielen ungeschlagen blieb und im Durchschnitt 500 Besucher pro Spiel erreichte.

Einen der größten Erfolge feierte man 1979 mit dem Erreichen der 3. Runde im Österreichischen Cup, wo in der 2. Runde mit Flavia Solva ein Verein der 2. Division mit 2:1 geschlagen die Heimreise antreten musste. In der 3. Runde wurden wir durch ein unglückliches 1:0 in Vöcklamarkt aus dem Bewerb geworfen. Nach der Saison 1983 verließ Max Krapf den Verein. Daraufhin übernahm der damalige Kapitän Ernst Grünbart das Traineramt. Doch konnte trotz größter Anstrengungen der Klassenerhalt nicht geschafft werden und man stieg zum zweiten Mal innerhalb von 15 Jahren in die 2. Landesliga ab. Mit Trainer Manfred Wintersteiger wurde wieder ein neuer Trainer verpflichtet und der SKA konnte sich auch über ein kurzes Gastspiel des ungarischen U-21 Nationalspielers Attila Supka erfreuen. Doch die Erfolge stellten sich in dieser Saison nicht ein und so konnte nur dank der Hilfe des ehemaligen Altheimer Spielers Ferdinand Doblmann der Abstieg vermieden werden. Nach reiflicher Überlegung entschloss sich der Vorstand wieder Max Krapf zu holen.

Der SK Altheim spielte darauf wieder um die Meisterschaft mit und erreichte im Spieljahr 1986/87 den Vizemeistertitel nur einen Punkt hinter Grieskirchen. In der Saison 1987/88 warf Max Krapf nach fünf Runden das Handtuch. Der Vorstand entschloss sich, mit Mag. Gerhard Feichtinger einen der besten Trainer Oberösterreichs zu holen. Nach Ende der Herbstmeisterschaft rangiert der SK Altheim auf Rang 5 und konnte sich noch Hoffnung auf einen Spitzenplatz machen. Am Ende der Saison 1987/88 reichte es doch nur für den 3.Platz und der Aufstieg wurde nur knapp verfehlt.

Mit der Verpflichtung von Antal Biro aus Ungarn wurden die Weichen für eine erfolgreiche Saison 1988/89 gestellt. Gerhard Feichtinger verstand es großartig, die Spieler zu einer außergewöhnlichen Leistung anzuspornen, aber auch die Taktik spielte eine große Rolle. Nachdem der SKA hinter Lenzing vor dem letzten Spieltag um nur einen Punkt zurücklag, fieberten alle Fußballfans diesem Endspiel um den Meistertitel entgegen. 2.300 Fußballfans kamen nach Lenzing und konnten den SK Altheim nach einem verdienten 1:3 Sieg als Meister der 2. Landesliga West feiern.